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Das Virus heißt Kapitalismus

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„Das Kapital, das so „gute Gründe“ hat, die Leiden der es umgebenden Arbeitergeneration zu leugnen, wird in seiner praktischen Bewegung durch die Aussicht auf zukünftige Verfaulung der Menschheit und schließlich doch unaufhaltsame Entvölkerung so wenig und so viel bestimmt als durch den möglichen Fall der Erde in die Sonne. In jeder Aktien-schwindelei weiß jeder, daß das Unwetter einmal einschlagen muß, aber jeder hofft, daß es das Haupt seines Nächsten trifft, nachdem er selbst den Goldregen aufgefangen und in Sicherheit gebracht hat. Nach mir die Sintflut! Ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitallistennation. Das Kapital ist daher rücksichtslos gegen Gesundheit und Lebensdauer des Arbeiters, wo es nicht durch Gesellschaft zur Rücksicht gezwungen wird. Der Klage über physische und geistige Verkümmerung, vorzeitigen Tod, Tortur der Überarbeit, antwortet es: Soll diese Qual uns quälen, da sie unsre Lust (den Profit) vermehrt?“…Karl Marx Das Kapital, MEW 23, 285f

„Mit entsprechendem Profit wird das Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“ Ebenda, MEW 23.801

300 Prozent für ihre Lust (den Profit) – bevor der Kapitalismus gehängt wird, tanzt er mit dem Sensenmann auf den, aus der Welt gepressten Geldsäcken, vergießt er, ob der Opfer, lachend Krokodilstränen hinter seinen fetten Pranken. Erst schinden sich die Besitzlosen in‘s Burnout, trinken den Kakao durch den sie gezogen werden, fressen die Scheiße aus dem goldenen Bonbonpapier und was man ihnen als „Lebensmittel“, von den Sklaven abgepreßt, für aller „Herren Länder“ andreht. Werden für ihre eigene Ausbeuterkaste dumm gebildet, zahlen noch dafür, müssen sich zwangsweise gesetzlich oder freiwillig Krankenversichern und der „Gesetzgeber“ sorgt für sprudelnde Einnahmequellen für die, die nicht mal mehr Sterbegeld für die kommenden Tote , geschweige denn die Versorgung ihrer Opfer leisten wollen. Pampern der Großkopfernten , dafür laufen sich die Gelddruck-maschinen heiß, du Alleinerziehende, Zwangsselbstständige, Arbeiter, Bauer, Bildungs-vermittler, Dienstleister und Pfleger, du, sieh zu, wie du über die Runden dich ruinierst, brich vor Überarbeitung zusammen. Mutter, Vater – habt ihr uns dafür gemacht, daß wir euer wegsperren für unser Überleben mit machen sollen? Fragen wir nicht langsam mal nach „ Wem nutzt das“ und jagen nicht den sich entlarvenden Schuldigen? So viele Galgen, können aus Fachkräftemangel gar nicht errichtet werden. Wir haben uns eingerichtet, wir, die es beigebracht bekommen haben, was die 300% für die Menschheit bedeuten. Wir Kommunisten, die die Ursache und Verursacher beim Namen nennen, werden verlacht… wer zuletzt lacht… es ist jetzt keine Zeit für Frohsinn, auch nicht für Abwarten. Das Virus ist nicht unsichtbar, es zeigt seine Fratze und jede Stunde , die wir ihm nicht die Maske von der ihrigen reißen, ihnen nicht die Machtinstrumente für immer zerstören, wird ihren Orgasmus (Profit) verlängern. Vor diesem Virus müssen wir uns desinfizieren, ja auch Du, der Obrigkeitshörig zitternd dich eingräbst.

Dank den chinesischen, kubanischen und vietnamesischen Internationalisten, die weltweit den Kampf gegen das Virus aufnehmen und Fluch denen, die ihn verursachten.    

 

Cornelia Noack 19.03.2020

 

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