Lesemappe DDR
Besonders die Sicherheitskräfte der DDR waren den Verleumdungen und Angriffen unserer imperialistischen Gegner ausgesetzt. Dazu gehört auch die Deutsche Volkspolizei, die in ihrer Entwicklung ein immer engeres Verhältnis zur Bevölkerung nahm. Der Name war Verpflichtung – die Polizei des Volkes. Ihre Gegner diffamierten sie zur „VOPO“.
Zu den Traditionen der deutschen Arbeiterbewegung gehören auch die Kampfgruppen der Arbeiterklasse der DDR. Bereits Karl Marx und Friedrich Engels forderten in einem Flugblatt der KPD im März 1848 die allgemeine Volksbewaffnung. In den Kampfgruppen der AK wirkten dreieinhalb Jahrzehnte mehrere Hunderttausend Angehörige der Arbeiterklasse, der Intelligenz und der Klasse der Genossenschaftsbauern freiwillig und manche privaten Interessen hintenan setzend für den Schutz der Errungenschaften ihres sozialistischen Vaterlandes und damit auch für den Frieden.
Frauenrechte und die DDR – Interview mit Prof. Helga Hörz
Die Frauenrechts-Expertin Prof. Helga Hörz sprach mit RT Deutsch über den Kampf um Gleichstellung in der DDR. Sie wies auf die Möglichkeiten hin, die die DDR-Politik den Frauen bot. Die Übernahme durch die BRD habe sich negativ auf die Lage ausgewirkt.
Die Freie deutsche Jugend (FDJ) - Mitglied im Weltbund der Demokratischen Jugend und im Internationalen Studentenbund
Aus der Geschichte der Freien Deutschen Jugend
Die erste Gründung fand in 1936 in Paris statt. Der Kommunistische Jugendverband Deutschlands (KJVD) , die Sozialistische Arbeiterjugend (SAJ) und der Sozialistische Jugendverband Deutschlands (SJVD) haben sich dort zusammengeschlossen.
Sozialpolitik
Die Sozialpolitik war in der DDR in der Verfassung fest verankert. Sie betraf nicht nur Subventionen auf Lebensmittel, Kinderbekleidung, Kultur und Jugendarbeit. Sie zielte darauf ab, die sozialistische Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung in Übereinstimmung zu bringen, zu schützen und zu stabilisieren. Von Anfang an bezog sie sich insbesondere auf die Förderung von Frauen und der Kinder.
Die Nationale Volksarmee und die Grenztruppen der DDR
Die Nationale Volksarmee der DDR (NVA)
Am 18. Januar 1956 beschloss die Volkskammer der DDR das Gesetz zur Bildung der NVA, nach dem bereits 1955 die ersten Bundeswehreinheiten aufgestellt wurden. Die Aufstellung der ersten Truppenteile der NVA erfolgte am 01. März 1956. Seit dem gilt der 1. März als Tag der Nationalen Volksarmee, dem wichtigsten bewaffneten Organ und Kern der sozialistischen Landesverteidigung.
Die Politik der DDR war grundsätzlich Friedenspolitik. Der Klassenauftrag der NVA beinhaltete z.B. die Sicherung des Friedens. Zur Umsetzung der Friedenspolitik der DDR gab es auch den Friedensrat der DDR, als nichtstaatliche Institutionen. Auf kirchlicher Seite gab es die Berliner Konferenz Europäischer Katholiken und die Christliche Friedenskonferenz.
Losung wurde: „Wer den Sozialismus stärkt, der stärkt den Frieden!“
Frauen- und Familienpolitik der DDR
Eine besondere Rolle innerhalb der Sozialpolitik war die Förderung der Frauen und Familien.
In der DDR wurde mit dem Gesetz über die Rechte der Frau bereits 1950 der Weg zur Gleichberechtigung der Frau konsequent Weg beschritten. 1947 wurde der Demokratische Frauenbund Deutschlands gegründet, der sich zu einer bedeutenden Organisation entwickelte und auch Delegierte in die Volkskammer entsandte.
Jugendpolitik
In jedem Land spielt die Jugend eine große Rolle: Der Jugend gehörte die Zukunft, sie war nicht belastet von der Vergangenheit. Die Freie Deutsche Jugend (FDJ), eine Massenorganisation, d.h. jeder Jugendliche ab 14 Jahren konnte Mitglied werden, war von großer Bedeutung.
„Wir werden die Herrschaft der Großgrundbesitzer brechen, werden ihren Grund und Boden entschädigungslos enteignen und den landarmen Bauern übergeben, werden Sowjetgüter mit modernstem Maschinenbetrieb schaffen, die Arbeitsbedingungen des Landproletariats denjenigen der städtischen Arbeiterschaft gleichsetzen und viele Millionen werktätiger Bauern in den Aufbau des Sozialismus einbeziehen.“
– Programmerklärung des ZK der KPD zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes vom 24. August 1930
Besonders die Sicherheitskräfte der DDR waren den Verleumdungen und Angriffen unserer imperialistischen Gegner ausgesetzt. Dazu gehört auch die Deutsche Volkspolizei, die in ihrer Entwicklung ein immer engeres Verhältnis zur Bevölkerung nahm. Der Name war Verpflichtung – die Polizei des Volkes. Ihre Gegner diffamierten sie zur „VOPO“.
Die Nationale Volksarmee und die Grenztruppen der DDR
Die Nationale Volksarmee der DDR (NVA)
Am 18. Januar 1956 beschloss die Volkskammer der DDR das Gesetz zur Bildung der NVA, nach dem bereits 1955 die ersten Bundeswehreinheiten aufgestellt wurden. Die Aufstellung der ersten Truppenteile der NVA erfolgte am 01. März 1956. Seit dem gilt der 1. März als Tag der Nationalen Volksarmee, dem wichtigsten bewaffneten Organ und Kern der sozialistischen Landesverteidigung.
Zu den Traditionen der deutschen Arbeiterbewegung gehören auch die Kampfgruppen der Arbeiterklasse der DDR. Bereits Karl Marx und Friedrich Engels forderten in einem Flugblatt der KPD im März 1848 die allgemeine Volksbewaffnung. In den Kampfgruppen der AK wirkten dreieinhalb Jahrzehnte mehrere Hunderttausend Angehörige der Arbeiterklasse, der Intelligenz und der Klasse der Genossenschaftsbauern freiwillig und manche privaten Interessen hintenan setzend für den Schutz der Errungenschaften ihres sozialistischen Vaterlandes und damit auch für den Frieden.
Die Politik der DDR war grundsätzlich Friedenspolitik. Der Klassenauftrag der NVA beinhaltete z.B. die Sicherung des Friedens. Zur Umsetzung der Friedenspolitik der DDR gab es auch den Friedensrat der DDR, als nichtstaatliche Institutionen. Auf kirchlicher Seite gab es die Berliner Konferenz Europäischer Katholiken und die Christliche Friedenskonferenz.
Losung wurde: „Wer den Sozialismus stärkt, der stärkt den Frieden!“
Frauenrechte und die DDR – Interview mit Prof. Helga Hörz
Die Frauenrechts-Expertin Prof. Helga Hörz sprach mit RT Deutsch über den Kampf um Gleichstellung in der DDR. Sie wies auf die Möglichkeiten hin, die die DDR-Politik den Frauen bot. Die Übernahme durch die BRD habe sich negativ auf die Lage ausgewirkt.
Frauen- und Familienpolitik der DDR
Eine besondere Rolle innerhalb der Sozialpolitik war die Förderung der Frauen und Familien.
In der DDR wurde mit dem Gesetz über die Rechte der Frau bereits 1950 der Weg zur Gleichberechtigung der Frau konsequent Weg beschritten. 1947 wurde der Demokratische Frauenbund Deutschlands gegründet, der sich zu einer bedeutenden Organisation entwickelte und auch Delegierte in die Volkskammer entsandte.
Die Freie deutsche Jugend (FDJ) - Mitglied im Weltbund der Demokratischen Jugend und im Internationalen Studentenbund
Aus der Geschichte der Freien Deutschen Jugend
Die erste Gründung fand in 1936 in Paris statt. Der Kommunistische Jugendverband Deutschlands (KJVD) , die Sozialistische Arbeiterjugend (SAJ) und der Sozialistische Jugendverband Deutschlands (SJVD) haben sich dort zusammengeschlossen.
Jugendpolitik
In jedem Land spielt die Jugend eine große Rolle: Der Jugend gehörte die Zukunft, sie war nicht belastet von der Vergangenheit. Die Freie Deutsche Jugend (FDJ), eine Massenorganisation, d.h. jeder Jugendliche ab 14 Jahren konnte Mitglied werden, war von großer Bedeutung.
Sozialpolitik
Die Sozialpolitik war in der DDR in der Verfassung fest verankert. Sie betraf nicht nur Subventionen auf Lebensmittel, Kinderbekleidung, Kultur und Jugendarbeit. Sie zielte darauf ab, die sozialistische Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung in Übereinstimmung zu bringen, zu schützen und zu stabilisieren. Von Anfang an bezog sie sich insbesondere auf die Förderung von Frauen und der Kinder.
„Wir werden die Herrschaft der Großgrundbesitzer brechen, werden ihren Grund und Boden entschädigungslos enteignen und den landarmen Bauern übergeben, werden Sowjetgüter mit modernstem Maschinenbetrieb schaffen, die Arbeitsbedingungen des Landproletariats denjenigen der städtischen Arbeiterschaft gleichsetzen und viele Millionen werktätiger Bauern in den Aufbau des Sozialismus einbeziehen.“
– Programmerklärung des ZK der KPD zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes vom 24. August 1930
Aktuelle Termine
Gedenktage / Ereignisse
| 24. Oktober: Tag der Vereinten Nationen |
| 24.10.1944: Werner Seelenbinder ermordet. |
| 25.10.1917: Beginn der großen Sozialistischen Oktoberrevolution (Datum nach dem alten Kalender in Rußland). |
| 25.10.1967: Uraufführung des DEFA-Films „Die Fahne von Kriwoj-Rog“ in Eisleben zu Ehren des 50. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. |
| 26.10.1917: „Dekret über den Frieden“ an alle kriegführenden Staaten, u. a. Deutschland, Großbritannien und Frankreich. |
| 27.10.1806: Napoleon I. zieht in Berlin ein. Der Zusammenbruch Preußens ist erfolgt. |
| 27.10.1964: Willi Bredel gestorben. |
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