Einen Finger kann man brechen, aber fünf Finger sind eine Faust.

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80 Jahre Torgau mahnt – Für die Einheit der Kommunisten


Am 25. April 1945 reichten sich in Torgau sowjetische und US-amerikanische Soldaten die Hand – auf den Trümmern des faschistischen Deutschlands. Dieses historische Ereignis steht bis heute symbolisch für den gemeinsamen Kampf gegen den brutalsten Ausdruck des Kapitalismus: den Faschismus.

Anlässlich des 80sten Jahrestages dieses Ereignisses, fanden am vergangenen Wochenende Gedenkveranstaltungen und Kundgebungen in Torgau statt. Wir richten an dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank und solidarische Grüße an die Genossen, die in Torgau diese Veranstaltung Jahr für Jahr organisieren und möglich machen.

80 Jahre später sehen wir uns erneut mit Entwicklungen konfrontiert, die mahnen, wachsam zu sein: Kriegshetze, Aufrüstung, Russenhass und die offene Rehabilitierung des deutschen Militarismus greifen um sich. Antikommunismus ist Staatsdoktrin in der Bundesrepublik.
 Wer Frieden will, wer soziale Gerechtigkeit verteidigen will, wer verhindern will, dass sich die Schrecken des Faschismus wiederholen – der muss dem Kapitalismus entschlossen entgegentreten.

Doch die kommunistische Bewegung in der Bundesrepublik steht zersplittert da.
 Genossen der DKP, der KPD, der Freidenker – zahllose kleine Organisationen und Initiativen, auch Mitglieder der Linken oder des BSW, viele Unorganisierte ohne Parteibuch: sie alle eint die Orientierung auf die sozialistische Perspektive. Und doch lähmt unsere Spaltung die Bewegung. Unsere Schwäche ist die Stärke unserer Gegner. Diese Uneinigkeit der Kommunisten drückt sich letztlich auch in der Zersplitterung der gesamten Klasse aus.
Deshalb ist klar: Die Einheit der Kommunisten muss der Einheit der Arbeiterklasse vorausgehen.

Torgau ist also nicht nur eine historische Erinnerung. Torgau mahnt uns heute zur Überwindung von Spaltung und zum Aufbau einer gemeinsamen Kraft!

Nicht Rechthaberei, nicht Dogmatismus oder Egoismus dürfen den Weg bestimmen, sondern das gemeinsame Ziel: der Sozialismus.

Es ist an der Zeit, Schluss zu machen mit dem Gegeneinander. Es ist an der Zeit, mit dem Miteinander zu beginnen – für den Wiederaufbau einer starken, einer einigen kommunistischen Kraft in diesem Land.

Nur gemeinsam werden wir die Bewegung wieder zu einer gesellschaftlich relevanten Kraft entwickeln können. Nur gemeinsam können wir das Rad der Geschichte erneut in Richtung Befreiung drehen.

Wer diesen Weg mit uns gehen will, wer an einer starken, kampffähigen kommunistischen Partei mitarbeiten möchte – ist herzlich eingeladen, mit uns in Kontakt zu treten.

Es lebe die Einheit der Kommunisten!
Es lebe der Sozialismus!

Verfaßt von: KPD
Kategorie: Sachsen
Veröffentlicht: 28.4.2025
Zugriffe: 3411
Schlagwörter: Antifaschismus
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