Einen Finger kann man brechen, aber fünf Finger sind eine Faust.

Einen Finger kann man brechen, aber fünf Finger sind eine Faust.

08. September - Kampf gegen Faschismus und Krieg geht weiter


Der Kampf gegen Faschismus und Krieg geht unvermindert weiter -
Gedenken der Opfer des Faschismus in Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt

Liebe Genossen,

am Tag des Gedenkens und Ehrens der Opfer des Antifaschistischen Widerstandskampfes gegen Faschismus und Krieg, trafen sich in Frankfurt (Oder) rund 15 Teilnehmer am Denkmal für die Opfer des Faschismus.

Mitglieder unserer Partei, der DKP, der VVN-BdA, des Fördervereins „Rotfuchs“ und des DBGs legten Blumen am Fuße des Denkmals mit der Gewißheit nieder, daß der weitere und anhaltende Kampf gegen den sich in der BRD wieder im Aufwind befindende Faschismus und die Kriegstreiberei der deutschen Regierung nicht ohne die Abschaffung des Kapitalismus als Gesellschaftsformation zu erreichen ist.

Diese Gedanken reflektierten im Grunde auch die Redebeiträge von Gerd Hoffmann für den VVN-BdA, Frank Hühner für den DGB und Jörg Schulz wieder. Jörg Schulz wies in seiner Rede auf die gefährliche Hinwendung der Bevölkerung zur faschistischen AfD hin und begründete dies mit einer ungerechten Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums, welches sich nun besonders im Ergebnis der letzten beiden Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen erschreckend, aber nicht gerade überraschend zeigte.

Der DGB Stadtverbandsvorsitzende Frank Hühner erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, daß immer mehr Jugendliche sich der AfD annähern und in der Gewerkschaftsarbeit versucht wird, hier aufklärerisch gegen zusteuern. Gerd Hoffmann erzählte uns in seiner Rede von einem Ukrainischen Antifaschisten der durch die Lager des deutschen Faschismus verschleppt wurde, am Leben blieb und auch nach dem Sieg über den Faschismus weiter aktiv blieb. So auch in seiner Heimat der Ukraine, wo der Faschismus wieder aktiv in Gesellschafts- und Regierungskreisen Fuß fassen konnte. Sein aktiver Kampf gegen Faschismus und Krieg endete durch einen russischen Raketentreffer in seiner Wohnung, wo er verbrannte. Der Ukraine-Krieg ist und bleibt ein Krieg der Imperialisten, der entschieden zu verurteilen ist, weil er jeden und alles trifft, nur nicht diejenigen, die an ihm verdienen. Nach dem offiziellen Gedenken, sprachen viele Teilnehmer noch miteinander. Unsere befreundete DKP Genossin Heidi Zeidler stellte uns bei dieser Gelegenheit auch den neuen DKP Gruppenvorsitzenden, der am 05. September in Frankfurter (Oder) neu gebildeten Gruppe, den Genosse Erik vor. Wir wünschen und hoffen auf eine angenehme Zusammenarbeit.

Eisenhüttenstadt zum Weltfriedenstag am 1. September 2024

Mit kommunistischen Grüßen aus Frankfurt (Oder), Jens

Verfaßt von: LO Berlin-Brandenburg
Veröffentlicht: 9.9.2024
Zugriffe: 3516
Schlagwörter: Antifaschismus
KPD-Landesorganisation

Berlin / Brandenburg


c/o Werner Hänsel
0170/1831495

ll.berlin.brandenburg
[at]k-p-d.org

Aktuelle Termine
Gedenktage / Ereignisse
25.10.1917: Beginn der großen Sozialistischen Oktoberrevolution (Datum nach dem alten Kalender in Rußland).
25.10.1967: Uraufführung des DEFA-Films „Die Fahne von Kriwoj-Rog“ in Eisleben zu Ehren des 50. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.
26.10.1917: „Dekret über den Frieden“ an alle kriegführenden Staaten, u. a. Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
27.10.1806: Napoleon I. zieht in Berlin ein. Der Zusammenbruch Preußens ist erfolgt.
27.10.1964: Willi Bredel gestorben.
28.10.1918: Aufstand in der deutschen Kriegsflotte gegen die Fortsetzung des Krieges durch einen Seekrieg gegen Großbritannien. Der Matrosenaufstand in Kiel beginnt.
28.10.1940: Das faschistische Italien überfällt Griechenland.