Wir dokumentieren in eigener Übersetzung einen offenen Brief von Petro Simonenko, Erster Sekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine und Vorsitzender der KPU-Fraktion in der Obersten Rada, dem ukrainischen Parlament, an die Mitglieder seiner Partei.
Liebe Genossen Kommunisten!
Ich wende mich an euch in einem der dramatischsten Momente der Geschichte unseres Landes. Während der tragischen Ereignisse der vergangenen drei Monate Blutvergießen sind Menschen gestorben. Die territoriale Integrität der Ukraine, ihre Existenz als vereinigter unabhängiger und souveräner Staat ist gefährdet.
Eine seltsame Vorgeschichte
Laut der Mehrheit seiner Biografen habe der junge Leutnant der Leibgarde des Semjonowsker Regiments, Michail Tuchatschewski[1], im 1.Weltkrieg heldenhaft gekämpft. Bevor er in deutsche Gefangenschaft geriet, habe er sechs Kampforden bekommen. Aber auch hier soll er Heldenmut gezeigt haben: er habe vier mißlungene Fluchtversuche unternommen und sei daraufhin in die Festung Ingolstadt verbracht worden, wo die Deutschen die besonders unruhigen Kriegsgefangenen verwahrten, die mehrfach zu fliehen versucht hatten.
Wir sind heute hier, um der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald zu gedenken.
Wir gedenken gleichzeitig unseres Vorsitzenden Ernst Thälmann, der von den Faschisten hier her verschleppt und heimlich ermordet wurde.
Wir befinden uns an dem Ort, an dem Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle und Kommunisten aus vielen europäischen Ländern inhaftiert, gequält und getötet wurden und hier fanden Massentötungen von Kriegsgefangenen statt, so wurden 8000 Sowjetsoldaten mit einer eigens errichteten Tötungsanlage hingerichtet.
MÜNCHEN – Vor der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz plädieren namhafte deutsche Außenpolitiker für „deutsche Führung“ bei den außen- und militärpolitischen Aktivitäten der EU. Es sei „die Aufgabe des Starken, … Europas Handlungsfähigkeit zu sichern“, schreibt der ehemalige bundesdeutsche Verteidigungsminister Volker Rühe in einem aktuellen Pressebeitrag: „Deutschland muss führen“.
KIEW / BERLIN – Nach der blutigen Eskalation der Proteste in Kiew droht Witali Klitschko, der Favorit Berlins in der Ukraine, mit einer neuen „Offensive“ gegen die Regierung. Diese werde gestartet, sollte Präsident Janukowitsch nicht bis zum gestrigen Abend zurücktreten, hatte Klitschko am Mittwoch angekündigt. Der Rücktritt ist bis zum Ablauf des Ultimatums nicht erfolgt; die Spannungen steigen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sei „in verschiedener Weise“ mit der ukrainischen Opposition „in Kontakt“, teilt Bundeskanzlerin Merkel mit und erhöht den Druck auf die ukrainische Regierung: Diese müsse „die freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlungen“ schützen.
14.01.2014, Grußbotschaft von ESP für Rote Flora:
Wir begrüßen die SozialistInnen und AntifaschistInnen, die gegen den Angriff der deutschen Regierung auf das Rote Flora Kulturzentrum Widerstand leisten.
Wir senden dem am 21. Dezember begonnenen Wiederstand revolutionäre Grüße der Völker der Türkei und sind davon überzeugt, dass der Widerstand für den Erhalt der Roten Flora und der Widerstand gegen die Angriffe des Staates auf die Wohnviertel siegen wird.
Die politische Krise in der Ukraine ist in die gewaltsame Kampfphase übergegangen. Es existiert eine reale Gefahr, dass diese Krise zugunsten der reaktionärsten, bürgerlich-nationalistischen, offen faschistischen Kräften gelöst wird.
Der 1.Mai gehört uns! Naziaufmarsch blockieren!
Der 1. Mai ist für alle ArbeiterInnen und Auszubildende, für Erwerbslose, SchülerInnen und Studierende der Tag des Widerstands gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Weltweit gehen an diesem Tag Millionen Menschen auf die Straße, um für Frieden, Gerechtigkeit und ein besseres Leben zu demonstrieren.
STRENG GEHEIM
Vertraulich
An den Volkskommissar für Verteidigung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, Marschall der Sowjetunion, Genossen K. J. Woroschilow.
Ich würde Ihnen gerne meine Eindrücke schildern über den Prozess vom 11. Juni 1937 gegen die militärisch-faschistisch konterrevolutionäre Organisation anlässlich der Sondersitzung des Obersten Gerichts der Union der SSR betreffs der Anklage des Landesverrats, der Spionage sowie der Diversion und Sabotage gegen TUCHATSCHEWSKI, JAKIR, UBOREWITSCH, KORK, EIDEMANN, FELDMANN, PRIMAKOW, PUTNA.
Teil II eines verheerenden Gerichtsprozesses
Am 5. Februar wird im Berliner Amtsgericht ein Prozess gegen zwei Mitglieder der FDJ fortgesetzt, die wegen des Zeigens des Emblems der Freien Deutschen Jugend (FDJ) angeklagt sind.
Der erste Prozesstermin am 19. Juni hatte mit Rechtsstaatlichkeit nicht viel zu tun (siehe auch Pressespiegel auf Seite 3). Das Urteil stand für den Richter schon vor Beginn der Verhandlung fest und wurde schon am Eingang des Gerichts vollstreckt.
ATHEN / BERLIN
german-foreign-policy.com/de vom 06.01.2014, veröffentlicht auf Kommmunisten-Online – Neue Korruptionsvorwürfe aus Griechenland belasten führende deutsche Rüstungsfirmen. Wie ein früherer Mitarbeiter des griechischen Verteidigungsministeriums und mehrere Mittelsmänner der Rüstungsindustrie bekräftigen, haben deutsche Waffenschmieden Bestechungsgelder in Millionenhöhe bezahlt, um Athen zum Kauf von deutschem Kriegsgerät im Wert von mehreren Milliarden Euro zu bewegen.
am 6. Januar 2014 auf Kommunisten-Online veröffentlicht
Von A.Tschernjak, Mitglied der Allunions-KP (B), Journalist und Historiker
Übersetzung: W. Meinhard
Am 1. Dezember 1934 wurde im Leningrader Smolny von einem Verbrecher die hervorragende Persönlichkeit der kommunistischen Partei und des Sowjetischen Staates, der unmittelbare Kampfgenosse Stalins, der Liebling der Partei und des Sowjetischen Volkes Sergej Mironowitsch Kirow durch einen Kopfschuß getötet.
Wir dokumentieren in eigener Übersetzung einen offenen Brief von Petro Simonenko, Erster Sekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine und Vorsitzender der KPU-Fraktion in der Obersten Rada, dem ukrainischen Parlament, an die Mitglieder seiner Partei.
Liebe Genossen Kommunisten!
Ich wende mich an euch in einem der dramatischsten Momente der Geschichte unseres Landes. Während der tragischen Ereignisse der vergangenen drei Monate Blutvergießen sind Menschen gestorben. Die territoriale Integrität der Ukraine, ihre Existenz als vereinigter unabhängiger und souveräner Staat ist gefährdet.
Die politische Krise in der Ukraine ist in die gewaltsame Kampfphase übergegangen. Es existiert eine reale Gefahr, dass diese Krise zugunsten der reaktionärsten, bürgerlich-nationalistischen, offen faschistischen Kräften gelöst wird.
Eine seltsame Vorgeschichte
Laut der Mehrheit seiner Biografen habe der junge Leutnant der Leibgarde des Semjonowsker Regiments, Michail Tuchatschewski[1], im 1.Weltkrieg heldenhaft gekämpft. Bevor er in deutsche Gefangenschaft geriet, habe er sechs Kampforden bekommen. Aber auch hier soll er Heldenmut gezeigt haben: er habe vier mißlungene Fluchtversuche unternommen und sei daraufhin in die Festung Ingolstadt verbracht worden, wo die Deutschen die besonders unruhigen Kriegsgefangenen verwahrten, die mehrfach zu fliehen versucht hatten.
Der 1.Mai gehört uns! Naziaufmarsch blockieren!
Der 1. Mai ist für alle ArbeiterInnen und Auszubildende, für Erwerbslose, SchülerInnen und Studierende der Tag des Widerstands gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Weltweit gehen an diesem Tag Millionen Menschen auf die Straße, um für Frieden, Gerechtigkeit und ein besseres Leben zu demonstrieren.
Wir sind heute hier, um der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald zu gedenken.
Wir gedenken gleichzeitig unseres Vorsitzenden Ernst Thälmann, der von den Faschisten hier her verschleppt und heimlich ermordet wurde.
Wir befinden uns an dem Ort, an dem Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle und Kommunisten aus vielen europäischen Ländern inhaftiert, gequält und getötet wurden und hier fanden Massentötungen von Kriegsgefangenen statt, so wurden 8000 Sowjetsoldaten mit einer eigens errichteten Tötungsanlage hingerichtet.
STRENG GEHEIM
Vertraulich
An den Volkskommissar für Verteidigung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, Marschall der Sowjetunion, Genossen K. J. Woroschilow.
Ich würde Ihnen gerne meine Eindrücke schildern über den Prozess vom 11. Juni 1937 gegen die militärisch-faschistisch konterrevolutionäre Organisation anlässlich der Sondersitzung des Obersten Gerichts der Union der SSR betreffs der Anklage des Landesverrats, der Spionage sowie der Diversion und Sabotage gegen TUCHATSCHEWSKI, JAKIR, UBOREWITSCH, KORK, EIDEMANN, FELDMANN, PRIMAKOW, PUTNA.
MÜNCHEN – Vor der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz plädieren namhafte deutsche Außenpolitiker für „deutsche Führung“ bei den außen- und militärpolitischen Aktivitäten der EU. Es sei „die Aufgabe des Starken, … Europas Handlungsfähigkeit zu sichern“, schreibt der ehemalige bundesdeutsche Verteidigungsminister Volker Rühe in einem aktuellen Pressebeitrag: „Deutschland muss führen“.
Teil II eines verheerenden Gerichtsprozesses
Am 5. Februar wird im Berliner Amtsgericht ein Prozess gegen zwei Mitglieder der FDJ fortgesetzt, die wegen des Zeigens des Emblems der Freien Deutschen Jugend (FDJ) angeklagt sind.
Der erste Prozesstermin am 19. Juni hatte mit Rechtsstaatlichkeit nicht viel zu tun (siehe auch Pressespiegel auf Seite 3). Das Urteil stand für den Richter schon vor Beginn der Verhandlung fest und wurde schon am Eingang des Gerichts vollstreckt.
KIEW / BERLIN – Nach der blutigen Eskalation der Proteste in Kiew droht Witali Klitschko, der Favorit Berlins in der Ukraine, mit einer neuen „Offensive“ gegen die Regierung. Diese werde gestartet, sollte Präsident Janukowitsch nicht bis zum gestrigen Abend zurücktreten, hatte Klitschko am Mittwoch angekündigt. Der Rücktritt ist bis zum Ablauf des Ultimatums nicht erfolgt; die Spannungen steigen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sei „in verschiedener Weise“ mit der ukrainischen Opposition „in Kontakt“, teilt Bundeskanzlerin Merkel mit und erhöht den Druck auf die ukrainische Regierung: Diese müsse „die freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlungen“ schützen.
ATHEN / BERLIN
german-foreign-policy.com/de vom 06.01.2014, veröffentlicht auf Kommmunisten-Online – Neue Korruptionsvorwürfe aus Griechenland belasten führende deutsche Rüstungsfirmen. Wie ein früherer Mitarbeiter des griechischen Verteidigungsministeriums und mehrere Mittelsmänner der Rüstungsindustrie bekräftigen, haben deutsche Waffenschmieden Bestechungsgelder in Millionenhöhe bezahlt, um Athen zum Kauf von deutschem Kriegsgerät im Wert von mehreren Milliarden Euro zu bewegen.
14.01.2014, Grußbotschaft von ESP für Rote Flora:
Wir begrüßen die SozialistInnen und AntifaschistInnen, die gegen den Angriff der deutschen Regierung auf das Rote Flora Kulturzentrum Widerstand leisten.
Wir senden dem am 21. Dezember begonnenen Wiederstand revolutionäre Grüße der Völker der Türkei und sind davon überzeugt, dass der Widerstand für den Erhalt der Roten Flora und der Widerstand gegen die Angriffe des Staates auf die Wohnviertel siegen wird.
am 6. Januar 2014 auf Kommunisten-Online veröffentlicht
Von A.Tschernjak, Mitglied der Allunions-KP (B), Journalist und Historiker
Übersetzung: W. Meinhard
Am 1. Dezember 1934 wurde im Leningrader Smolny von einem Verbrecher die hervorragende Persönlichkeit der kommunistischen Partei und des Sowjetischen Staates, der unmittelbare Kampfgenosse Stalins, der Liebling der Partei und des Sowjetischen Volkes Sergej Mironowitsch Kirow durch einen Kopfschuß getötet.
Aktuelle Termine
Gedenktage / Ereignisse
| 25.10.1917: Beginn der großen Sozialistischen Oktoberrevolution (Datum nach dem alten Kalender in Rußland). |
| 25.10.1967: Uraufführung des DEFA-Films „Die Fahne von Kriwoj-Rog“ in Eisleben zu Ehren des 50. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. |
| 26.10.1917: „Dekret über den Frieden“ an alle kriegführenden Staaten, u. a. Deutschland, Großbritannien und Frankreich. |
| 27.10.1806: Napoleon I. zieht in Berlin ein. Der Zusammenbruch Preußens ist erfolgt. |
| 27.10.1964: Willi Bredel gestorben. |
| 28.10.1918: Aufstand in der deutschen Kriegsflotte gegen die Fortsetzung des Krieges durch einen Seekrieg gegen Großbritannien. Der Matrosenaufstand in Kiel beginnt. |
| 28.10.1940: Das faschistische Italien überfällt Griechenland. |
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