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05.04.2019 - Protestbrief an die Rote Hilfe

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Wolfgang und Cornelia Noack

 

Rote Hilfe e.V
PSF 3255
37022 Göttingen                                                                          Eisenhüttenstadt, den 04. April 2019

 

Solidarität, war‘s, was wir mit unserem kürzlichen Beitritt zum Ausdruck bringen wollten. Sie ist,
wie Che Guevara liebevoll und so treffend meint „ die Zärtlichkeit der Völker“. Und weil wir es
nicht zulassen werden, daß unser Solidaritätsbedürfnis mißbraucht wird und zwar von euch in Form
der 1. Ausgabe eurer Zeitung 2019, vernehmt hier unseren heftigen Widerspruch.
Ja, wir gehören zu den Vielen, denen eure Entgleisung „schmerzhaft „ ist, Frage was ihr euch dabei
gedacht aufkommen läßt und wem nutzt das, oder genauer, wem nutzt ihr? Ist sie ein Kniefall vor
euren Verbietern?, dann habt ihr nicht begriffen warum sie euch tilgen wollen. Hat allein eure
eigene Geschichte nicht gereicht um Verrat, Verfolgung und deren Ursache zu begreifen?
Warum ist das Beste, was die deutsche Arbeiterbewegung je geleistet hat, die Errichtung der
Arbeiter und Bauern Deutschen Demokratischen Republik euch diese Verunglimpfung wert? Die
DDR hat es gegeben und sie wird keine Fußnote in den Geschichtsbüchern werden!, lernen könnt
und sollt ihr!, ja auch von unseren Fehlern, wie und warum das Rad der Geschichte vorwärts
gedreht werden muß. Und Ja, wir werden uns immer wieder und bei allen Gelegenheiten gegen
solche Auswüchse wehren und nicht müde auf Augenhöhe Gesprächsbereit zu sein. Anbiederern
sagen wir jedoch den Kampf an, daß sind wir Kommunisten nicht nur uns schuldig.
Wir nehmen es ernst mit den Worten aus dem Kommunistischen Manifest „Die Kommunisten
unterstützen überall jede revolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und
politischen Zustände.“
Wir unterstützen voll und ganz den offenen Brief vom Vorsitzenden des Freidenkerdverbandes
unter der Überschrift „Rote Hilfe für die Schwarzen“ und schließen uns dem Protest der DKP, GHR
und der KPD als Landesorganisation Brandenburg und Regionalorganisation Oder-Spree der
Kommunistischen Partei Deutschlands an.
Es erwarten eine Erklärung des Bundesvorstand des Roten Hilfe e.V. und der Redaktion ihre
Zeitung

mit kommunistischem Gruß
Wolfgang und Cornelia Noack

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