OSZE und Geheimagenten: Klarstellung vor der Tagesschau

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Kategorie: International
Veröffentlicht am Dienstag, 29. April 2014 20:21
Geschrieben von estro
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Sonntag, 27. April 2014 - Veröffentlicht auf 'Hinter der Fichte'

Die momentanen Auslassungen der Tagesschau lassen Böses für heute 20 Uhr ahnen. Also bevor heute Abend die Hauptlügen gesendet werden, ein paar Fakten.

"Militärische Besucher werden während des Besuchs in der Regel ihre Uniformen und Abzeichen tragen."
Wiener Dokument

Angebliche OSZE-"Beobachter"
1. Oberst Schneider und seine Komplizen vom "Verifizierungs Center" der Bundeswehr sind keine offiziellen OSZE-Beobachter. 2. wäre ihre "Reise" auch nach dem Wiener Dokument möglich, aber sie war in den offziellen Dokumenten nicht angekündigt und nicht geplant. 3. Russland als OSZE-Staat wusste nichts davon. 4. hatten sie verschlüsselte Informationen und Munition dabei. 5. gaben sie bei ihrer Festnahme an, sich auf einer Sightseeing Tour zu befinden. Warum, wenn es eine offizielle Inspektion war? 6. Wer ist so dämlich in einer Zeit der Spannungen noch Öl ins Feuer zu giessen? Jeder - erst recht Militär-Aufklärer - weiss doch vorher, dass das als Spionage aufgefasst worden wäre. Also komme man uns nicht mit solchen Märchen. 7. Übrigens war eine der ersten Märchenerzähler wieder mal Golineh Atai auf Twitter:

"(@GolinehAtai) 26.04.14 @niggi ja, militärische Inspektion als vertrauensbildende Maßnahme. RU ist auch Teilnehmerstaat des Wiener Dokuments."

Ganz richtig gehört. "vertrauensbildende Maßnahme" Die Frau ist langsam nur noch eine Schande für den deutschen Journalismus. 8. Die Regierung der "Volksrepublik Donezk" ist so "selbsternannt" wie die Untergangsregierung der Putschisten in Kiew. Doch da fehlt das kleine Adjektiv in der Mainstream-Presse. 9. Die festgenommenen Spione der NATO sind unversehrt und werden der Öffentlichkeit gezeigt. Die von den Putschisten nachts Überfallenen sind tot, die Gekidnappten wie Pawel Gubarew sind verschleppt worden oder ganz verschwunden. 10. Die real existierenden NATO-Spione haben wir nun also gesehen. Die hemdsärmeligen Faschisten in Washington, Kiew und Brüssel behaupten, sie hätten Dutzende russische Spione gefasst. Der Diplomat Lawrow hat gefordert, man solle sie doch zeigen. Na, was denn nun?

Gefangengenommene Agenten des Geheimdienstes
Die Junta in Kiew hat ganze Städte im Südosten eingekreist und Sonderkommandos eingeschleust. In Slawjansk sitzen jetzt drei von ihnen und jammern, ihre Familien würden nun von den Kiewer Putschisten bedroht. Das fällt ihnen jetzt ein! Zehntausende andere ukrainische Offiziere, Soldaten, Geheimdienstler und Polizisten haben Ehre im Leib und den Putschisten die Gefolgschaft verwehrt.
Die drei (vier andere sind noch auf der Flucht) sind nach der sicher nicht widerstandslosen Verhaftung leicht lädiert, aber unversehrt. Was sie mit ihren Opfern angestellt hätten will man lieber nicht wissen. Möge die Behandlung durch die Kräfte in Slawjansk den moralischen Unterschied zwischen Faschisten und Partisanen zeigen. 
Der Auftrag des unfähigen Trios war u. a. die Entführung eines Kommandeurs der Selbsverteidigungskräfte. Genau der hat sie nun festgesetzt.

Eine in jeder Hinsicht illegale "Regierung" von CIA und NATO-Gnaden gibt Mord, Belagerung, Aushungern und Kidnapping im Auftrag; sie setzt die Armee, Panzer, Kampfhubschrauber und Kampfjets gegen das Volk ein. Aber die Volkswehr wird diffamiert und denunziert. Also wer jetzt noch Phrasen aus dem Mainstream nachbetet, dem ist nicht zu helfen.